PFAS Sanierung

Innovative Lösungen für Ewigkeitschemikalien

PFAS Sanierung

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine Gruppe von über 10.000 synthetischen Chemikalien, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Stabilität als „Ewigkeitschemikalien" bezeichnet werden. Sie kommen in zahlreichen Industrieprodukten vor – von Feuerlöschschäumen über Textilbeschichtungen bis hin zu Lebensmittelverpackungen.

Faliten verfolgt einen innovativen Zwei-Stufen-Ansatz zur PFAS-Sanierung: Im ersten Schritt werden die im Boden gebundenen PFAS-Verbindungen durch unsere oberflächenaktiven Produkte gezielt mobilisiert. Im zweiten Schritt werden die mobilisierten PFAS durch Adsorptionsverfahren gebunden und aus dem System entfernt.

Dieser kombinierte Ansatz erreicht Sanierungsergebnisse, die mit herkömmlichen Methoden oft nicht möglich sind. Die eingesetzten Faliten Produkte sind zu 100 % biologisch abbaubar und verursachen keinen zusätzlichen Schadstoffeintrag in die Umwelt.

Verfahrensschritte

1

Standortcharakterisierung

Detaillierte Analyse der PFAS-Kontamination, Bestimmung der betroffenen Verbindungen (PFOA, PFOS, GenX und weitere) sowie Bewertung der hydrogeologischen Standortbedingungen. Bodenproben und Grundwasserproben werden entnommen und auf das vollständige PFAS-Spektrum analysiert, um eine fundierte Sanierungsplanung zu ermöglichen.

2

Mobilisierung mit Faliten Produkten

Gezielte Mobilisierung der im Boden gebundenen PFAS-Verbindungen durch speziell formulierte Faliten Produkte. Die oberflächenaktiven Substanzen lösen PFAS aus der Bodenmatrix und überführen sie in die wässrige Phase. Dieser Schritt ist entscheidend, da PFAS häufig stark an Bodenpartikeln adsorbiert sind und mit konventionellen Methoden nicht erfasst werden.

3

Extraktion und Adsorption

Abpumpen der mobilisierten PFAS-Lösung und Behandlung durch Adsorptionsverfahren. Spezielle Adsorbermedien wie Aktivkohle oder Ionenaustauscherharze binden die PFAS-Verbindungen zuverlässig und ermöglichen eine kontrollierte Entsorgung oder Aufkonzentrierung für die anschließende Zerstörung.

4

Monitoring und Erfolgskontrolle

Kontinuierliche Überwachung der PFAS-Konzentrationen in Boden und Grundwasser zur Dokumentation des Sanierungsfortschritts. Regelmäßige Laboranalysen stellen sicher, dass die Sanierungszielwerte erreicht und langfristig eingehalten werden.

Einsatzgebiete

  • Ehemalige Löschübungsplätze und Feuerwehrstandorte
  • Militärische Liegenschaften und Flughäfen
  • Industriestandorte mit PFAS-haltigen Prozesschemikalien
  • Deponien und Altablagerungen
  • Grundwasserkontaminationen durch PFAS-Eintrag

Behandelbare PFAS-Verbindungen

  • PFOA
  • PFOS
  • GenX
  • C4–C6 (kurzkettig)
  • C8+ (langkettig)
  • Vorläufersubstanzen

Vorteile

Innovative Mobilisierung

Faliten Produkte ermöglichen die gezielte Mobilisierung von PFAS aus der Bodenmatrix – ein entscheidender Schritt, der mit konventionellen Methoden oft nicht gelingt.

Kombinierter Ansatz

Verbindung von Mobilisierung und Adsorption für maximale Sanierungseffizienz. Zwei Wirkmechanismen in einem integrierten Verfahren.

Biologisch abbaubare Hilfsstoffe

Faliten Produkte sind zu 100 % biologisch abbaubar – kein zusätzlicher Schadstoffeintrag während der Sanierung.

Anpassbar an Standortbedingungen

Flexible Verfahrensgestaltung, anpassbar an unterschiedliche PFAS-Verbindungen, Konzentrationen und geologische Gegebenheiten.

Häufige Fragen

Was sind PFAS und warum sind sie problematisch?+
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind über 10 000 synthetische Stoffe mit extrem stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen, daher Ewigkeitschemikalien. Sie reichern sich in Boden, Wasser und Organismen an, sind kaum biologisch abbaubar und stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein.
Was unterscheidet den Faliten-Ansatz von einer reinen Aktivkohle-Filterung?+
Aktivkohle bindet PFAS in geringen Konzentrationen aus Wasser; das eigentliche Boden- oder Grundwasserproblem bleibt aber bestehen. Faliten mobilisiert die im Boden gebundenen PFAS zuerst aktiv und führt sie anschließend einer Adsorption zu. So wird die Schadstoffquelle selbst entlastet, nicht nur ein nachgelagerter Wasserstrom gereinigt.
Können PFAS überhaupt abgebaut werden?+
Vollständiger biologischer Abbau ist beim heutigen Stand der Technik nur sehr eingeschränkt möglich. Praktikabel ist die Mobilisierung plus Abscheidung: PFAS werden aus dem Boden gelöst, an spezielle Adsorbermaterialien gebunden und unter kontrollierten Bedingungen entsorgt oder zerstört (z. B. thermisch bei hohen Temperaturen).
Welche Standorte sind typischerweise PFAS-belastet?+
Ehemalige und aktive Feuerwehr-Übungsplätze (Schaumloeschmittel), Flugplätze, Galvanik- und Beschichtungsbetriebe, Papier- und Textilfabriken sowie Klärschlamm-aufgebrachte Landwirtschaftsflächen. Verdachtsflächen werden zunehmend auch über Trinkwasser-Befunde identifiziert.

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